Flexibler und variantenreicher als mit einer Bürstmaschine: Hoffmann Ladenbau setzt auf CNC-Aggregat

Veröffentlicht 01.09.21

Produkt:

MOULDER Hobelwellenaggregat

 

Realisierte Vorteile:

  • Aggregat ist günstiger in der Anschaffung als eine Bürstmaschine
  • Flexibler durch unterschiedliche Schleif- bzw. Strukturierbürstenaufsätze, unterschiedlichste Varianten können realisiert werden
  • Optimale Ergebnisse durch Variation in der Bearbeitung: Vorschub, Anpressdruck oder Drehzahl

 

Ausführliche Kundenlösung

Die Hoffmann Group mit ihren beiden Geschäftszweigen Hoffmann Ladenbau und Hoffmann Interieur zählt zu den weltweit führenden Herstellern moderner Laden- und Inneneinrichtungen. In der Produktion seiner hochwertigen Produkte profitiert Hoffmann einerseits vom fachlichen Know-how der knapp 140 Mitarbeiter, andererseits von der modernen, auftragsorientierten Fertigung. Hier sind unter anderem fünf Homag CNC-Maschinen zur Bearbeitung unterschiedlichster Materialien mehrschichtig im Einsatz. Die Leistungsfähigkeit der Maschinen wird durch den Einsatz von BENZ-Aggregaten noch erweitert. Insbesondere in Sachen Prozesssicherheit spielen die Aggregate ihre Stärken aus.

„Liefertermine geben unseren Lebensrhythmus vor, wir brauchen daher keine zusätzlichen Fragezeichen bei der Technik,“ sagt Rolf Stratmann, verantwortlich für die Produktion bei Hoffmann, gleich zu Beginn des Gesprächs und macht damit deutlich, worauf es ihm ankommt: Sicherheit und Verlässlichkeit in der Fertigung. Schließlich erwarte der Kunde neben bestmöglicher Qualität und einer maximalen Wirtschaftlichkeit auch absolute Termintreue. „Performance in all dimensions“ lautet daher die Devise des Unternehmens. Deshalb setzt Hoffmann auch bei seinen Lieferanten auf stabile und langfristige Beziehungen. „An unserem Aggregatelieferanten BENZ schätze ich vor allem den offenen Umgang miteinander. Wir haben das gleiche Ziel: vorankommen und innovativ sein – zum Vorteil des Kunden“, so der Betriebsingenieur.

Einfache und präzise Handhabung für exakte Ergebnisse
Es verwundert daher nicht, dass Hoffmann zu den ersten Kunden zählte, die das Schwenkaggregat FLEX D Premium Line mit Ölbadschmierung einsetzten. „Maßgenauigkeit wird auch in der Holzbearbeitung immer wichtiger. Die Ansprüche steigen, neue Materialien nehmen zu. Daher nutzen wir zum Sägen von Plattengehrungen den Schwenkkopf mit digitaler Winkelanzeige. Durch einen Blick auf die Digitalanzeige weiß ich sofort, dass die Bearbeitung passt. Ich vergleiche das gerne mit dem Tacho im Auto. Dort halten Sie auch nicht den Daumen zum Fenster hinaus, um die Geschwindigkeit zu messen, sondern verlassen sich auf die Technik.“ Damit die Winkeleinstellung komfortabel und zügig von der Hand geht, ist im Aggregat ein hochuntersetztes und spielfreies Einstellgetriebe verbaut. Achswinkel von -15° bis +102° lassen sich so realisieren. Je nach Anwendungsfall kann der Winkel dann flexibel eingestellt werden. „Das Schwenkaggregat hat zur Verbesserung unserer Prozesssicherheit beigetragen. Durch die digitale Anzeige fällt das Einstellen des gewünschten Winkels leichter. Der komplette Rüstvorgang wurde so deutlich einfacher und schneller.“

Die Ölbadschmierung sorgt dafür, dass die Verzahnungsteile optimal geschmiert sind und so maximale Zerspanleistungen unter anspruchsvollen Anforderungen realisiert werden können. „Dieses Aggregat ist absolut staubdicht. Das ist bei hoher Feinstaubbildung, gerade wenn Materialien mit hohen organischen Anteilen zerspant werden, unerlässlich für die Lebensdauer der Aggregate,“ so Hansjörg Nopper aus der BENZ-Anwendungstechnik.

Variantenreichtum dank Hobelwellenaggregat
Für Bürstbearbeitungen, z.B. gebürstete Möbelfronten, setzt Hoffmann auf ein MOULDER Hobelwellenaggregat mit Schleif- bzw. Strukturierbürsten anstatt einer konventionellen Bürstmaschine. „Bürstmaschinen sind in der Anschaffung im Verhältnis zu einem Aggregat, das man auf einer bestehenden CNC-Maschinen einsetzen kann, sehr teuer,“ begründet Rolf Stratmann die Entscheidung des Ladenbau-Spezialisten. „Außerdem sind wir mit dem Aggregat und entsprechenden Bürsten viel flexibler und können unterschiedliche Varianten realisieren. Wir variieren daher in der Bearbeitung beim Vorschub, dem Anpressdruck oder der Drehzahl und erhalten so für uns optimale Ergebnisse. Bei einer Bürstmaschine hingegen ist diese Flexibilität bei der Bearbeitung nicht gegeben.“ Ein weiteres Plus für den Anwender ist die enge Zusammenarbeit zwischen BENZ und dem Bürstenhersteller. „Eine gelebte Partnerschaft ändert man nicht, wenn das Zusammenarbeiten eingespielt ist,“ bringt Rolf Stratmann die langjährige Beziehung mit seinen Lieferanten auf den Punkt.

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